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Referat – 18.05.2017

Dr. Lars Witteck: Regionales Banking - ein Erfolgsmodell in Zeiten der Digitalisierung?
Referent(In):

Dr. Lars Witteck

Firma:

Generalbevollmächtigter der Volksbank Mittelhessen eG

Internet: www.vb-mittelhessen.de
Veranstaltungsort:

FORUM Volksbank
Schiffenberger Weg 110
35394 Gießen

Beginn:

19:00 Uhr (Get-together 18:30 Uhr)

Anmeldeschluss: 12.05.2017

Details

Wer braucht in Zeiten von Globalisierung und Digitalisierung noch eine stationäre Bank? Stellen die regional ansässigen Volksbanken und Sparkassen ein aussterbendes Geschäftsmodell dar? Wie wird sich deren Bedeutung in Zeiten zurückgehender Zinsmargen und abschmelzender Erträge entwickeln? Aber auch als Arbeitgeber und Ausbildungsbetrieb haben die regional verankerten Kreditinstitute mit dem zunehmenden Kostendruck zu kämpfen. Wird es sie in 10 Jahren überhaupt noch geben? Und was bedeutet das für die jeweiligen Regionen, für die privaten Kunden sowie den Mittelstand? Was überwiegt? Chancen oder Risiken...?  

Diesen brisanten und zukunftsweisenden Fragen stellt sich mit Dr. Lars Witteck ein in Sachen Regionalität und Wirtschaft bestens vertrauter Experte. Seit 1. November 2015 komplettiert der gebürtige Hesse, der an der Justus-Liebig-Universität in Gießen Rechtswissenschaften studiert und promoviert hat, den Vorstand der Volksbank Mittelhessen eG und damit der mitgliedsstärksten Volksbank Deutschlands. Davor leitete er sechs Jahre lang als Präsident den Regierungsbezirk Gießen.

 

Offizielle Amtsübergabe des Präsidentenamts

Seit 2007 stand Andrea Janzen als Präsidentin an der Spitze des Marketing-Club Mittelhessen e. V. Nach erfolgreichen 10 Jahren Amtszeit hat sie sich dazu entschlossen, im Jubiläumsjahr nicht wieder für das Präsidentenamt zu kandidieren. In der Mitgliederversammlung vom 01.02.2017 wurde Sabine Gärtner zur neuen Präsidentin gewählt und Andrea Janzen zur Ehrenpräsidentin ernannt. Die Verabschiedung von Andrea Janzen sowie die offizielle Amtsübergabe wird im Anschluss an das Referat von Dr. Witteck stattfinden. 

 

Parkplätze:

Neben ein paar wenigen Parkplätzen rund um das Gelände der Volksbank Mittelhessen eG (siehe Anfahrtsskizze) stehen Ihnen auf der gegenüberliegenden Straßenseite genügend Parkplätze auf dem Gelände von Intersport Begro bzw. Fressnapf zur Verfügung.

 

Gastbeitrag für Nicht-Mitglieder: 35,00 € (bar gegen Quittung)

» Presse

18.05.2017 - Gießener Anzeiger

Dank Networking stets umfassend informiert

Club-Präsidentin Sabine Gärtner (rechts) und ihre Vorgängerin Andrea Janzen

"Zuverlässig, kompetent, sympathisch, unabhängig" - getreu diesem Motto fördert der Marketing-Club Mittelhessen (MCM) seit nunmehr 25 Jahren den Erfolg der heimischen Unternehmen. Monatliche Vorträge und Vor-Ort-Veranstaltungen in verschiedensten Firmen und Einrichtungen bieten Gästen und Mitgliedern des Vereins wertvolle Anregungen, interessante Einblicke und persönliche Kontakte für die tägliche Arbeit.

Seit einem Vierteljahrhundert lautet das Ziel des Vereins, heimische Firmen mit Marketing-Know-how zu unterstützen und den Austausch der Teilnehmer aus der Region zu fördern. "Das Zauberwort heißt Networking", bringt es Club-Präsidentin Sabine Gärtner auf den Punkt. Und im Netzwerken war der Verein sehr erfolgreich in den vergangenen 25 Jahren. 1992 von elf Mitgliedern gegründet, ist die Zahl mittlerweile auf 153 in diesem Jahr gestiegen. "Wir sind ein stark aufgestellter Club mit einem sehr guten Mix an Mitgliedern aus den unterschiedlichsten Branchen - von Agenturen über Unternehmen aus dem Dienstleistungssektor, dem produzierenden Gewerbe bis hin zum Handel", freut sich Gärtner. Am 30. März 1992 als 54. Marketing-Club in Deutschland gegründet, schloss der MCM den weißen Fleck auf der Landkarte zwischen den nächstgelegenen Clubs in Frankfurt, Siegen und Kassel. "Uns ist es gelungen, unsere Mitglieder trotz vieler Veränderungen und wirtschaftlicher Umbruchphasen in den vergangenen Jahren zu begleiten", resümiert Andrea Janzen, Präsidentin von 2007 bis zu diesem Jahr und jetzt Ehrenpräsidentin, die Geschichte des Vereins.

Heute ist vor allem Flexibilität gefragt. "Es kommt mehr denn je darauf an, Marketing-Ideen und -Wissen sowie Erfahrungen aus anderen Märkten schnell zu erhalten und umzusetzen - genau hier setzt die Arbeit des MCM an", sagt Gärtner. Dazu dient auch ein ganz neues Format: Unter der Überschrift "Best Practice" tauschen sich die Mitglieder zu aktuellen Marketing-Themen aus, und zwar an ganz konkreten Beispielen von Unternehmen aus Mittelhessen.

Ein abwechslungsreiches Programm begleitet auch das Jubiläumsjahr. Schon heute spricht Dr. Lars Witteck (Volksbank Mittelhessen) über "Regionales Banking - ein Erfolgsmodell in Zeiten der Digitalisierung?". Im Anschluss findet die offizielle Übergabe des Präsidentenamts statt. Nach zehn Jahren überreicht Andrea Janzen das Zepter an Nachfolgerin Sabine Gärtner. Anlässlich des 25-jährigen Bestehens werden viele Gäste erwartet. Die Veranstaltung findet ab 19 Uhr im Volksbank-Forum, Schiffenberger Weg 110, in Gießen statt. Nicht-Mitglieder zahlen 35 Euro Gastbeitrag.

 

Präsidentinnen im Interview
sowie
Interview mit Gründungsmitglied Dr. Wolfgang Maaß lesen Sie unter "Datei/Download"

RedakteurIn: FotografIn: Internet: Datei/Download:
Frank Oliver Docter Frank Oliver Docter GiAnzeiger.pdf

20.05.2017 - Gießener Anzeiger

"Absoluter Glücksfall" macht Platz für Nachfolgerin

Sabine Gärtner übernimmt Präsidenten-Amt von Andrea Janzen / Lars Witteck beklagt "überbordende Regulatorik" für Banken

Neu-Präsidentin Sabine Gärtner (r.) bekommt von Vorgängerin Andrea Janzen den "Sprechball" überreicht.

„Du warst wie ein Leuchtturm, der Orientierung gibt und immer den Rundumblick hat. Für uns warst Du ein absoluter Glücksfall“: Als sie diese Worte und den Applaus ihrer Mitstreiter vernahm, schien Andrea Janzen ein wenig verlegen. Nach zehn Jahren als Präsidentin des Marketing-Club Mittelhessen e. V. – der noch dazu sein 25-jähriges Bestehen feiern kann – wurde die gebürtige US-Amerikanerin im Volksbank-Forum aus ihrem Amt herzlich verabschiedet. „Es war eine tolle Zeit“, resümierte die selbstständige Marketingberaterin und dankte ihrem „tollen Team“ wie auch allen anderen Unterstützern. 

Um ihrer bereits gewählten Nachfolgerin Sabine Gärtner nun auch offiziell die Clubführung zu „vererben“, überreichte Janzen einen „Sprechball“, den sie selbst bei ihrem Amtsantritt erhalten habe. Gärtner wiederum dankte den Clubmitgliedern für das ihr entgegengebrachte „Vertrauen und die Wertschätzung“. Die Marketingleiterin der Sparkasse Grünberg gab dann einen kurzen Überblick, auf welche Veranstaltungen sich die Mitglieder im zweiten Halbjahr freuen dürfen. Heraus hob sie einen Besuch am 12. Dezember beim Bischof von Limburg. Dr. Georg Bätzing; dabei werde es um ein für den Club neues Thema gehen: das Kirchenmarketing. Dies sei nach dem Skandal um den Vorgängerbischof Franz-Peter Tebartz-van Elst natürlich umso interessanter, warb Gärtner. Auch soll es eine Besichtigung des millionenschweren Limburger Bischofssitzes geben. 

Wie es bei den im Wechsel mit Betriebsbesichtigungen stattfindenden Vorträgen des Marketing-Clubs üblich ist, hatte man auch dieses Mal einen Experten seines Faches zu Gast, der gleichzeitig Hausherr war: Volksbank-Vorstandsmitglied Dr. Lars Witteck. Seinen Vortrag „Regionales Banking – ein Erfolgsmodell in Zeiten der Digitalisierung?“ verband er mit einem leidenschaftlichen Appell gegen die „überbordende Regulatorik“ der Bankenaufsicht und die Vorteile von Genossenschaftsbanken, wie auch die Volksbank eine ist – mit über 192.000 Mitgliedern sogar die derzeit zweitgrößte in Deutschland. „Wir werden zwar niemals die Billigsten sein, aber immer für unsere Region stehen und für sie da sein“, betonte Witteck. Angesichts des unterschiedlichen Kundenverhaltens gelte das Prinzip „persönlich – nah – digital“. Denn die Volksbank könne es sich auch aufgrund neuer Mitbewerber im Internet „nicht leisten, bestimmte Kanäle nicht anzubieten“, wozu unter anderem das neu eingeführte und bereits gut angenommene Videobanking gehöre. „Manche Anrufer zeigen uns dabei auch mal ihre Wohnung“, wusste er zu erzählen. 

Zudem solle es auch in Zukunft ein dichtes Volksbank-Filialnetz geben: „89 Filialen sind es derzeit, wir wollen immer ein Netz von mindestens 65 haben.“ Wobei je nach Lage und Resonanz reduzierte Öffnungszeiten angedacht seien. Darüber hinaus solle „aus einer Wertegemeinschaft eine Nutzengemeinschaft werden“, wolle man das vor knapp 160 Jahren von Friedrich W. Raiffeisen und Hermann Schulze-Delitzsch erfundene Genossenschaftswesen modern interpretieren, formulierte es der Volksbank-Vorstand. 

Witteck war eine ziemliche Verärgerung über die mit der Bankenaufsicht einhergehende Bürokratisierung des täglichen Bankgeschäfts anzumerken. Die Aufsicht sei vor einigen Jahren von der internationalen Politik installiert worden, da es vor der weltweiten Bankenkrise „viel zu wenig Regulierung gab und man nicht mehr in eine solche Lage kommen wollte“, stimmte er dem im Grundsatz zu. Doch würden die Dokumentationspflichten inzwischen unter anderem verlangen, „alle unsere Beratungsgespräche mindestens fünf Jahre aufzubewahren“. Da ständig weitere Pflichten hinzukämen, „müssen wir jeden Monat neue Leute einstellen“. Und das in einer Zeit, in der aufgrund der anhaltenden, von der Europäischen Zentralbank (EZB) verordneten Niedrigzinsphase „unsere Gewinnmarge immer schmäler wird“, da in der Zinsspanne „80 Prozent unseres Geschäfts liegt“, so Witteck.

RedakteurIn: FotografIn: Internet: Datei/Download:
Frank-Oliver Docter Barbara Czernek

23.05.2017 - Gießener Allgemeine Zeitung

"Flexibilität gefragt"

Wechsel an der Spitze des Marketing-Clubs Mittelhessen: Auf Andrea Janzen (l.) folgt Sabine Gärtner.

Der Marketing-Club Mittelhessen (MCM) fördert seit 25 Jahren den Erfolg mittelhessischer Unternehmen. Ziel des Vereins ist es, heimische Firmen mit Marketing-Know-how zu unterstützen und den Austausch der Teilnehmer aus der Region zu fördern. »Das Zauberwort heißt Networking«, erklärt Club-Präsidentin Sabine Gärtner laut Mitteilung des MCM.

1992 von elf Mitgliedern gegründet, sei die Mitgliederzahl mittlerweile auf 153 in diesem Jahr gestiegen. »Wir sind ein stark aufgestellter Club mit einem sehr guten Mix an Mitgliedern aus den unterschiedlichsten Branchen – von Agenturen, über Unternehmen aus dem Dienstleistungssektor, dem produzierenden Gewerbe bis hin zum Handel«, wird Gärtner weiter zitiert.

Am 30. März 1992 wurde der MCM als 54. Marketing-Club in Deutschland gegründet. Er schloss den weißen Fleck auf der Landkarte zwischen den nächstgelegenen Clubs in Frankfurt, Siegen und Kassel. »Uns ist es gelungen, unsere Mitglieder trotz vieler Veränderungen und wirtschaftlicher Umbruchphasen in den vergangenen Jahren zu begleiten«, resümiert Andrea Janzen, Präsidentin von 2007 bis 2017 und nunmehr Ehrenpräsidentin des Clubs.

Heute sei vor allem Flexibilität gefragt. »Es kommt mehr denn je darauf an, Marketing-Ideen und -Wissen sowie Erfahrungen aus anderen Märkten schnell zu erhalten und umzusetzen – genau hier setzt die Arbeit des MCM an«, sagt Sabine Gärtner. Dazu diene auch ein neues Format: Unter der Überschrift »Best Practice« tauschten sich die Mitglieder des Clubs zu aktuellen Marketing-Themen aus – und zwar an ganz konkreten Marketing-Beispielen von Unternehmen aus Mittelhessen. »Die Teilnehmer haben bei der ersten Veranstaltung der Reihe tiefe Einblicke in konkrete Marketing-Maßnahmen anderer Mitgliedsunternehmen des Clubs erhalten. Das Feedback war sehr positiv, wir wollen das Veranstaltungskonzept daher weiter ausbauen«, erklärt Gärtner.

Ein vielfältiges Programm begleitet das Jubiläumsjahr des MCM: Höhepunkte des bisherigen Club-Jahres waren zum Beispiel der Vortrag des Textilunternehmers Wolfgang Grupp sowie der Besuch von Ferrero, Europas größtem Süßwarenhersteller. Lars Witteck, Generalbevollmächtigter der Volksbank Mittelhessen, sprach zum Thema »Regionales Banking – ein Erfolgsmodell in Zeiten der Digitalisierung?«. Geplant ist zudem eine Veranstaltung in der neuen IKEA-Filiale in Wetzlar.

RedakteurIn: FotografIn: Internet: Datei/Download:
Aus der Redaktion Jörg Theimer

28.05.2017 - Wetzlarer Neue Zeitung

"Absoluter Glücksfall" im Marketing-Club sagt Goodbye

Sabine Gärtner übernimmt Präsidenten-Amt von Andrea Janzen / Vortrag von Volksbank-Vorstandsmitglied Lars Witteck

Neu-Präsidentin Sabine Gärtner (r.) bekommt von Vorgängerin Andrea Janzen den "Sprechball" überreicht.

„Du warst wie ein Leuchtturm, der Orientierung gibt und immer den Rundumblick hat. Für uns warst Du ein absoluter Glücksfall“: Als sie diese Worte und den Applaus ihrer Mitstreiter vernahm, schien Andrea Janzen ein wenig verlegen. Nach zehn Jahren als Präsidentin des Marketing-Club Mittelhessen e. V. – der noch dazu sein 25-jähriges Bestehen feiern kann – wurde die gebürtige US-Amerikanerin im Volksbank-Forum aus ihrem Amt herzlich verabschiedet. „Es war eine tolle Zeit“, resümierte die selbstständige Marketingberaterin und dankte ihrem „tollen Team“ wie auch allen anderen Unterstützern. 

Um ihrer bereits gewählten Nachfolgerin Sabine Gärtner nun auch offiziell die Clubführung zu „vererben“, überreichte Janzen einen „Sprechball“, den sie selbst bei ihrem Amtsantritt erhalten habe. Gärtner wiederum dankte den Clubmitgliedern für das ihr entgegengebrachte „Vertrauen und die Wertschätzung“. Die Marketingleiterin der Sparkasse Grünberg gab dann einen kurzen Überblick, auf welche Veranstaltungen sich die Mitglieder im zweiten Halbjahr freuen dürfen. Heraus hob sie einen Besuch am 12. Dezember beim Bischof von Limburg. Dr. Georg Bätzing; dabei werde es um ein für den Club neues Thema gehen: das Kirchenmarketing. Dies sei nach dem Skandal um den Vorgängerbischof Franz-Peter Tebartz-van Elst natürlich umso interessanter, warb Gärtner. Auch soll es eine Besichtigung des millionenschweren Limburger Bischofssitzes geben. 

Wie es bei den im Wechsel mit Betriebsbesichtigungen stattfindenden Vorträgen des Marketing-Clubs üblich ist, hatte man auch dieses Mal einen Experten seines Faches zu Gast, der gleichzeitig Hausherr war: Volksbank-Vorstandsmitglied Dr. Lars Witteck. Seinen Vortrag „Regionales Banking – ein Erfolgsmodell in Zeiten der Digitalisierung?“ verband er mit einem leidenschaftlichen Appell gegen die „überbordende Regulatorik“ der Bankenaufsicht und die Vorteile von Genossenschaftsbanken, wie auch die Volksbank eine ist – mit über 192.000 Mitgliedern sogar die derzeit zweitgrößte in Deutschland. „Wir werden zwar niemals die Billigsten sein, aber immer für unsere Region stehen und für sie da sein“, betonte Witteck. Angesichts des unterschiedlichen Kundenverhaltens gelte das Prinzip „persönlich – nah – digital“. Denn die Volksbank könne es sich auch aufgrund neuer Mitbewerber im Internet „nicht leisten, bestimmte Kanäle nicht anzubieten“, wozu unter anderem das neu eingeführte und bereits gut angenommene Videobanking gehöre. „Manche Anrufer zeigen uns dabei auch mal ihre Wohnung“, wusste er zu erzählen. 

Zudem solle es auch in Zukunft ein dichtes Volksbank-Filialnetz geben: „89 Filialen sind es derzeit, wir wollen immer ein Netz von mindestens 65 haben.“ Wobei je nach Lage und Resonanz reduzierte Öffnungszeiten angedacht seien. Darüber hinaus solle „aus einer Wertegemeinschaft eine Nutzengemeinschaft werden“, wolle man das vor knapp 160 Jahren von Friedrich W. Raiffeisen und Hermann Schulze-Delitzsch erfundene Genossenschaftswesen modern interpretieren, formulierte es der Volksbank-Vorstand. 

Witteck war eine ziemliche Verärgerung über die mit der Bankenaufsicht einhergehende Bürokratisierung des täglichen Bankgeschäfts anzumerken. Die Aufsicht sei vor einigen Jahren von der internationalen Politik installiert worden, da es vor der weltweiten Bankenkrise „viel zu wenig Regulierung gab und man nicht mehr in eine solche Lage kommen wollte“, stimmte er dem im Grundsatz zu. Doch würden die Dokumentationspflichten inzwischen unter anderem verlangen, „alle unsere Beratungsgespräche mindestens fünf Jahre aufzubewahren“. Da ständig weitere Pflichten hinzukämen, „müssen wir jeden Monat neue Leute einstellen“. Und das in einer Zeit, in der aufgrund der anhaltenden, von der Europäischen Zentralbank (EZB) verordneten Niedrigzinsphase „unsere Gewinnmarge immer schmäler wird“, da in der Zinsspanne „80 Prozent unseres Geschäfts liegt“, so Witteck.

RedakteurIn: FotografIn: Internet: Datei/Download:
Frank-Oliver Docter Barbara Czernek

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