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Vor-Ort-Veranstaltung – 08.09.2016

FORUM Wetzlar: Shopping-Center im Wandel der Zeit – wie reagieren wir auf die heutigen Marktveränderungen?
Referent(In):

Sven Martens

Firma:

Centermanager FORUM Wetzlar, ECE Projektmanagement GmbH & Co KG

Internet: www.forum-wetzlar.de
Veranstaltungsort:

FORUM Wetzlar
Am Forum 1
35576 Wetzlar

Beginn:

20:15 Uhr (Get-together 19:30 Uhr)

Anmeldeschluss: 02.09.2016

Details


10 Jahre sind vergangen, seitdem das FORUM in Wetzlar seine Pforten geöffnet hat. Seither bleibt die spannende Frage: Wie gelingt es, die Leute von der gemütlichen Couch und von mobilen Geräten wegzulocken, um im Shopping-Center einkaufen zu gehen. Die Zeiten sind schnelllebiger geworden, das Internetshopping lässt sich nicht mehr wegdenken und der Markt verändert sich ständig. 

Sven Martens, Centermanager des FORUM Wetzlar, wird uns einen Einblick geben, wie es gelingt, die Verweildauer der Gäste im FORUM zu erhöhen und welche Ideen es gibt, um noch mehr Wohlfühlfaktor zu schaffen. Die folgenden Fragen stehen dabei im Fokus: Was müssen wir heute tun, um den Besucher/Kunden weiter an uns zu binden? Welcher Marketing-Mix kommt zum Einsatz und welche anderen Tools sind notwendig, um am Markt weiterhin erfolgreich zu agieren? 

Aus unterschiedlichen Blickwinkeln sollen Ansätze aufgezeigt werden, wie sich Betreiber von Shopping-Centern auf diese Veränderungen einstellen können. Handel ist Wandel – heute mehr denn je!

 

Treffpunkt:

Moos Süß & Salzig im EG (Nr. 59 auf dem Lageplan)

Zum Lageplan

 

Gastbeitrag für Nicht-Mitglieder: 30,00 € (bar gegen Quittung)

 

 

 

» Presse

11.09.2016 - Wetzlarer Neue Zeitung

Die Zukunft des Shoppens

Centermanager Sven Martens spricht über den Wandel im Handel

Das Forum ist mit einer Verkaufsfläche von 23.500 qm das größte Shopping-Center in Mittelhessen. Es hat 110 Fachgeschäfte, Dienstleister und gastronomische Anbieter mit rund 750 Angestellten. Pro Jahr verzeichnet das Forum mehr als 7 Mio. Besucher.

Wie gelingt es in unserer schnelllebigen Zeit, in der das Einkaufen im Internet immer selbstverständlicher wird, Kunden in ein Shopping-Center zu locken? Dazu zeigte Sven Martens, Centermanager des Forums in Wetzlar, Tendenzen auf. Fazit: Handel ist Wandel. 

Seinen gut einstündigen Vortrag hielt er am Donnerstagabend vor Mitgliedern des Marketing-Clubs Mittelhessen - einer Plattform für Networking und Wissensaustausch mit Sitz in Wetzlar. Der Einkauf per Tablet von der heimischen Couch aus lasse sich nicht aufhalten oder als vorübergehende Zeiterscheinung ignorieren. Das Internet verändert unser Einkaufsverhalten dauerhaft, ganze Branchen müssen sich neu ausrichten. Reale Verkaufsflächen werden künftig anders genutzt, Schwerpunkte verlagern sich. Zwei Dinge, da ist sich Martens sicher, bleiben. Erstens: Trotz des Internets und seiner unbegrenzten Möglichkeiten verbringt der Kunde seine Zeit nicht ständig zu Hause, er will in die Stadt, er will andere Menschen treffen, will etwas erleben. Und zweitens: die Menschen müssen essen.Und so wird der Anteil an gastronomischen Angeboten in einem Shopping-Center massiv zunehmen. Erfolgreich könne dies aber nur sein, wenn der Speiseplan mehr Frische, Qualität und Vielfalt zu bieten hat.

Viele Entwicklungen, die irgendwann auch im eher ländlich strukturierten Wetzlar ankommen werden, gibt es bereits. Dazu zeigte Martens Beispiele aus China, wo das Gastroangebot im Shopping-Center bereits fast 50 Prozent ausmacht. Im Forum sind es momentan deutlich unter zehn Prozent. Und natürlich sind die Zentren der Großstädte, London vor allem, aber auch in München und Berlin, Trendsetter und verdeutlichen Veränderungen von Shopping-Gewohnheiten. Mehr Events und Gastro-Angebote sollen Shoppen noch mehr zum Erlebnis machen

Martens verwies die Zuhörer auf das große Know-how, das die Betreiberin des Forums, die Hamburger ECE-Gruppe, bei der Beurteilung der Marktentwicklung mitbringt. Seit 1965 aktiv, hat der von Dr. Werner Otto (Otto-Versand) gegründete Konzern momentan 21 000 Shops (98 Prozent Vermietungsgrad) mit einer Verkaufsfläche von 7,2 Millionen Quadratermetern in 196 Shopping-Centern. Täglich kommen rund 4,5 Millionen Besucher. Drei Center, darunter eins in Hamburg, dienen momentan als Labors, in denen die Zukunft des Einkaufens ausprobiert wird. Vieles wird getestet, vieles wieder verworfen. Es geht um Mobilität, Orientierung und Entertainment. Einen kleinen Schritt in diese Richtung hat vor Kurzem auch das Forum gemacht. Der Kunde kann nun mit seinem Handy und einem QR-Code sein geparktes Auto leichter finden. Auch die Entwicklung von Centerapps, die den Kunden schnell über tagesaktuelle Angebote informieren, wird vorangetrieben. Den bisherigen Anforderungen an ein ECE-Center - hell, sicher, sauber, freundlich - müssen weitere Elemente folgen. Mal sind es spektakuläre Events, mal vielleicht auch Kinos oder Museen, die zusätzliche Reize setzen, damit der Kunde ins Shopping-Center geht.

Weitere Entwicklungen: Erworbene Ware wird noch am gleichen Tag nach Hause geliefert. Und: Nach dem Motto "Click und Collect" werden online gekaufte Produkte im Shop abgeholt. Damit wies Martens zugleich auf ein Problem des Internethandels hin. Selten kommt die bestellte Ware zum richtigen Zeitpunkt an den Kunden. Denn wer kann schon zu den üblichen Auslieferungszeiten sein Päckchen entgegennehmen? Außerdem zeichne sich ab, dass Rücksendungskosten irgendwann der Kunde zu tragen hat. Damit schmilzt der Preisvorteil bei im Internet bestellten Waren.

Pluspunkte könnten Shopping-Center auch bei der Dienstleistung sammeln - bei allem, was man im Internet nicht bekommen kann. Das gilt zum Beispiel für Reparatur und Reinigung. Nicht Zukunft, sondern Gegenwart für Shopping-Center ist die Beschäftigung mit den Kunden und ihren Einkaufsgewohnheiten. Dazu gab Martens ein Beispiel, das seine Zuhörer mit leichtem Schmunzeln zur Kenntnis nahmen. Wie verhält sich Mann beziehungsweise Frau bei der Aufgabe, bei H & M eine Hose zu kaufen? Der Mann erledigt dies innerhalb von 15 Minuten und gibt 25 Euro aus. Die Frau ist fünf Stunden unterwegs und kauft Waren im Wert von 600 Euro. 

Quelle: Wetzlarer Neue Zeitung, 11. September 2016

RedakteurIn: FotografIn: Internet: Datei/Download:
Martin Lugauer Heiko Meyer WNZ-2016-09-11-Forum_aktuell.pdf

13.09.2016 - Gießener Anzeiger

Mehr spektakuläre Events und Essensangebote

HANDEL Der Centermanager des Wetzlarer "Forums", Sven Martens, spricht beim Marketing-Club Mittelhessen über die Zukunft von Shopping-Malls

Wie gelingt es in unserer schnelllebigen Zeit, in der das Einkaufen im Internet immer selbstverständlicher wird, Kunden in ein Shopping-Center zu locken? Dazu zeigte Sven Martens, Centermanager des "Forums" in Wetzlar, jetzt im Rahmen einer Veranstaltung des Marketing-Clubs Mittelhessen Tendenzen auf. Sein Fazit: Handel ist Wandel. Der Einkauf per Tablet von der heimischen Couch aus lasse sich nicht aufhalten oder als vorübergehende Zeiterscheinung ignorieren, so Martens. Das Internet verändere das Einkaufsverhalten dauerhaft, ganze Branchen müssten sich neu ausrichten. Reale Verkaufsflächen würden künftig anders genutzt, Schwerpunkte verlagern sich. Zwei Dinge aber, da ist er sich sicher, bleiben. Erstens: Trotz des Internets und seiner unbegrenzten Möglichkeiten verbringt der Kunde seine Zeit nicht ständig zu Hause, er will in die Stadt, er will andere Menschen treffen, will etwas erleben. Zweitens: Die Menschen müssen essen. Und so werde der Anteil an gastronomischen Angeboten in einem Shopping-Center massiv zunehmen. Erfolgreich könne dies aber nur sein, wenn der Speiseplan mehr Frische, Qualität und Vielfalt zu bieten hat.

Viele Entwicklungen, die irgendwann auch im eher ländlich strukturierten Wetzlar ankommen werden, gibt es bereits. Dazu zeigte Martens Beispiele aus China, wo das Gastroangebot im Shopping-Center bereits fast 50 Prozent ausmacht. Im Wetzlarer "Forum" sind es momentan deutlich unter zehn Prozent. Und natürlich sind die Zentren der Großstädte, London vor allem, aber auch München und Berlin, Trendsetter und verdeutlichen Veränderungen von Shopping-Gewohnheiten. Martens verwies die Zuhörer auf das große Know-how, das die Betreiberin des Forums, die Hamburger ECE-Gruppe, bei der Beurteilung der Marktentwicklung mitbringt. Seit 1965 aktiv, hat der von Dr. Werner Otto (Otto-Versand) gegründete Konzern momentan 21 000 Shops (98 Prozent Vermietungsgrad) mit einer Verkaufsfläche von 7,2 Millionen Quadratmetern in 196 Shopping-Centern. Täglich kommen rund 4,5 Millionen Besucher. Drei Center, darunter eines in Hamburg, dienen momentan als Labore, in denen die Zukunft des Einkaufens ausprobiert wird. Vieles wird getestet, vieles verworfen. Es geht um Mobilität, Orientierung und Entertainment.

Einen kleinen Schritt in diese Richtung hat vor Kurzem auch das Forum gemacht. Der Kunde kann nun mit seinem Handy und einem QR-Code sein geparktes Auto leichter finden. Auch die Entwicklung von Center-Apps, die den Kunden schnell über tagesaktuelle Angebote informieren, wird vorangetrieben. Den bisherigen Anforderungen an ein ECE-Center - hell, sicher, sauber, freundlich - müssen weitere Elemente folgen. Mal sind es spektakuläre Events, mal vielleicht auch Kinos oder Museen. Weitere Entwicklungen: Erworbene Ware wird noch am gleichen Tag nach Hause geliefert. Und: Nach dem Motto "Click und Collect" werden online gekaufte Produkte im Shop abgeholt. Damit wies Martens zugleich auf ein Problem des Internethandels hin. Selten kommt nämlich die bestellte Ware zum richtigen Zeitpunkt an den Kunden. Denn wer kann schon zu den üblichen Auslieferungszeiten sein Päckchen entgegennehmen? Außerdem zeichne sich ab, dass Rücksendungskosten irgendwann der Kunde zu tragen hat. Damit schmilzt der Preisvorteil bei im Internet bestellten Waren. Pluspunkte könnten Shopping-Center auch bei der Dienstleistung sammeln - bei allem, was man im Internet nicht bekommen kann. Das gilt zum Beispiel für Reparatur und Reinigung.

Gegenwart für Shopping-Center ist die Beschäftigung mit den Kunden und ihren Einkaufsgewohnheiten. Dazu gab Martens ein Beispiel, das seine Zuhörer mit leichtem Schmunzeln zur Kenntnis nahmen: Wie verhält sich Mann beziehungsweise Frau bei der Aufgabe, bei "H&M" eine Hose zu kaufen? Der Mann erledigt dies innerhalb von 15 Minuten und gibt 25 Euro aus. Die Frau hingegen ist fünf Stunden unterwegs und kauft Waren im Wert von 600 Euro.

Quelle: Gießener Anzeiger, 13. September 2016

RedakteurIn: FotografIn: Internet: Datei/Download:
Martin Lugauer Heiko Meyer

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