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Referat – 26.11.2014

Die Zukunft des Konsums - Dienstleistung 2.0
Referent(In):

Mark Morrison

Firma:

Innovationsberater der Zukunftsinstitut GmbH

Internet: www.zukunftsinstitut.de
Veranstaltungsort:

Rittal Arena Wetzlar
VIP-Eingang
Wolfgang-Kühle-Str. 1
35576 Wetzlar
www.rittal-arena.de 

Beginn:

19:00 Uhr - Get-together 18:30 Uhr

Anmeldeschluss: 21.11.2014

Details

In den letzten Jahrzehnten hat unsere Welt einen starken Wandel erfahren. Oder hätten wir uns vor 20 Jahren vorstellen können, dass man heute überall und zu jeder Zeit erreichbar sein kann? Dass man Produktpreise und deren Qualität online vergleicht und nach Hause bestellt? Dass man sich sein eigenes Müsli herstellen lassen kann und das direkt zugeschickt bekommt?

Wohin wird der Konsum uns Menschen führen? Trendforscher gehen dieser Frage seit Jahren nach und legen offen, wohin die Entwicklung geht.

Heute schon wissen, was morgen „in“ ist – Unternehmen machen sich das heute zunutze. Welche Megatrends prägen unsere Gegenwart? Was charakterisiert sie und welche gibt es? Wie wird die Dienstleistungsgesellschaft und der Konsum der Zukunft aussehen?

Erfahren Sie, was wir in Zukunft erwarten dürfen und worin die Schwerpunkte liegen. Mark Morrison, Innovationsberater am Zukunftsinstitut in Frankfurt/Main, ist Experte für die Bereiche Megatrends und Konsum. Er bietet tagesaktuelle, vielseitige und inspirierende Beobachtungen und Trends – immer unverfälscht aus der Sicht des Kunden betrachtet.

 

Kooperationsveranstaltung zwischen:

 

            

 

Gastbeitrag für Nicht-Mitglieder: 40,00 € (bar gegen Quittung)

» Presse

10.12.2014 - Gießener Anzeiger

Neue Medien „Säulen, auf denen die Welt steht“

„Alle 50 Jahre ändern sich die Säulen, auf denen unsere Welt steht. Heute sind es die Neuen Medien.“, so Mark Morrison.

"Wir kommen von altem, industriellen, prozesshaften Denken her, von einem alten Denken in separaten Lösungen, das Kreativität nahezu ausschließt", eröffnete Referent Mark Morrison, Projektmanager Innovation bei der „Zukunftsinstitut GmbH“, die ihren Sitz in Frankfurt hat, seinen Vortrag in der Rittal-Arena Wetzlar auf Einladung des Marketingclubs Mittelhessen und der IHK Lahn-Dill. 

Andrea Janzen, Präsidentin des Marketingclubs Mittelhessen, der seine Mitgliederzahl seit 2007 bis heute von 67 auf aktuell 152 hat steigern können, und IHK-Präsident Eberhard Flammer begrüßten die rund 60 Gäste und den Referenten. Letzterer betonte dann, er gehe von einem Wandel von jenem genannten alten Denken hin zu einer Netzwerkgesellschaft aus, in der Kreativität im Zentrum stehe. Und es sei geradezu die zukunftssichernde Aufgabe der Wirtschaft im Großen wie im Kleinen, sich dieser Herausforderung unvoreingenommen zu stellen, „kreativ über neue Produkte und Servicedienstleistungen neu nachzudenken“.

Megatrend

Das führte Morrison zum Thema: „Mit dem Megatrend Konnektivität auf dem Weg in die Zukunft“. Konnektivität ist im Grunde wenig anderes als ein komplexer Netzwerkgedanke, und Wirtschaft und Gesellschaft sind laut Morrison auf dem Weg zur Netzwerk-Gesellschaft. Das Zukunftsinstitut, für das er arbeite, so Morrison, wisse, dass die Zukunft keine lineare Verlängerung der Vergangenheit über die Gegenwart hinaus sei. Das bedeute, Scheuklappen beiseitezulegen und über den Tellerrand zu schauen. „Die Zukunft gehört der Vernetzung“, diese fördere Austausch, Offenheit und branchenübergreifendes Denken. Angesichts von 2,1 Milliarden Menschen, die im Internet unterwegs sind, der Tatsache, dass es mittlerweile mit 5,2 Milliarden mehr Handys als Zahnbürsten auf dem Globus gebe, stecke sehr viel Kraft in der Vernetzung. „Alle 50 Jahre ändern sich die Säulen, auf denen unsere Welt steht. Heute sind es die Neuen Medien.“

RedakteurIn: FotografIn: Internet: Datei/Download:
Franz Ewert Andreas Bender

13.12.2014 - Wetzlarer Neue Zeitung

Verschmilzt die Welt im Digitalen?

Vortrag über Zukunftsaussichten für Menschen und Unternehmen

Referent Mark Morrison sieht die Vernetzung als Säule der Welt von morgen.

Wo geht die Reise hin für Gesellschaft und Unternehmen? Möglicherweise zu einer Netzwerkgesellschaft, in der es vor allem eines geht: Kreativität.

Über solche Aussichten hat Referent Mark Morrison, Projektmanager Innovation bei der "Zukunftsinstitut GmbH" Frankfurt, beim Marketingclub Mittelhessen in der Wetzlarer Rittal-Arena gesprochen. Gut 60 interessierte Zuhörer waren der Einladung zu der Veranstaltung gefolgt, die der Club gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer Lahn-Dill ausrichtet.

Andrea Janzen, Präsidentin des Marketingclubs Mittelhessen, der seine Mitgliederzahl seit 2007 bis heute von 67 auf aktuell 152 hat steigern können, und IHK-Präsident Eberhard Flammer begrüßten Gäste und Referenten.

"Wir kommen von altem, industriellen, prozesshaften Denken her", beschrieb Morrison die aktuelle Lage. Und dieses alte Denken in einzelnen Segmenten und separaten Lösungen schließe Kreativität nahezu aus. Weil morgen aber Kreativität gefragt ist, sei es gerade die Aufgabe der Wirtschaft im Großen wie im Kleinen, sich dieser Herausforderung unvoreingenommen zu stellen. Akteure müssten "kreativ über neue Produkte und Servicedienstleistungen oder zumindest über Bestehendes auf kommunikative Weise neu nachdenken".

Damit war Morrison bei seinem Thema in Sachen Konsum und Dienstleistung angekommen: "Mit dem Megatrend Konnektivität auf dem Weg in die Zukunft". Konnektivität sei im Grunde nichts anderes als ein komplexer Netzwerkgedanke. Und Wirtschaft und Gesellschaft sind laut Morrison auf dem Weg zur Netzwerk-Gesellschaft. "Es braut sich was zusammen, die Gesellschaft - und damit die Wirtschaft - und der Wertehorizont wandeln sich, es knirscht im System." Das sei gut so, sagte der Referent, laufe aber nicht ohne Differenzen ab.

Der Welt stehe eine digitale Verschmelzung bevor, prognostizierte Morrison. Dieser Prozess nehme immer mehr Fahrt auf. Morrison riet, Unternehmen sollten sich diesem Prozess mit Transparenz, Vertrauen und Fairness stellen. "Niemand kann mehr vorgeben, etwas zu sein, was er nicht ist." Es gelte, Vertrauen durch authentische Unternehmen und Produkte zu schaffen und zu sichern.

Mehr Handys als Zahnbürsten

Das Zukunftsinstitut, für das Morrison arbeitet, wisse, dass die Zukunft keine lineare Verlängerung der Vergangenheit über die Gegenwart hinaus sei. Deshalb gelte es, durch fundierte Beobachtung der gesellschaftlichen Entwicklungen "kleine Pflänzchen zu entdecken", um anhand solcher "die Zukunft fassbar zu machen und in eine übersetzbare Form für die Unternehmen zu gießen". Das heiße: Scheuklappen beiseitelegen und über den Tellerrand schauen.

Morrison erinnerte an 2,1 Milliarden Menschen weltweit, die im Internet unterwegs seien. Mit 5,2 Milliarden gebe es mehr Handys als Zahnbürsten auf dem Globus. Und tagtäglich würden im Schnitt vier Milliarden neue Inhalte ins Netz gestellt. Das alles werde zum Megatrend. Morrison: "Alle 50 Jahre ändern sich die Säulen, auf denen unsere Welt steht. Heute sind es die neuen Medien."

RedakteurIn: FotografIn: Internet: Datei/Download:
Franz Ewert Andreas Bender