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Referat – 27.11.2013

Heute beginnt der Rest des Lebens
Referent(In):

Rüdiger Nehberg

Firma:
Internet: www.ruediger-nehberg.de
Veranstaltungsort:

Rittal Arena Wetzlar
Wolfgang-Kühle-Str. 1
35576 Wetzlar

Beginn:

19 Uhr – Eintreffen der Gäste ab 18:30 Uhr

Anmeldeschluss: 22.11.2013

Details

In einer 60-minütigen Live-Reportage gibt Rüdiger Nehberg einige seiner Erlebnisse zum Besten. Es ist ein „Lebenslauf“ der speziellen Art. Er zeigt, was ihn befähigt, monatelang im Abseits der Welt bestehen zu können. Zwischen kalkulierbaren Naturgewalten und unberechenbaren Menschengestalten. Bilder zwischen Witz und Schock, zwischen Steinzeit und Gegenwart, von Freiheit und Gefangenschaft, von Leben und Tod. Belege von seinen Trainings zu Hause, bei der Bundeswehr und den Reisen in ferne Länder. Im Team und als Einzelkämpfer. Dokumente, die zeigen, wie mann/frau jeden Alters dem Körper, der Seele und dem Verstand spielerisch neue Dimensionen zuweisen kann. Wie man mit Vielseitigkeit resistent wird gegen Langeweile, Null-Bock und Arbeitslosigkeit. Wie man Selbstvertrauen und Zivilcourage vermehrt, und wie man diese Stärken einsetzen kann. Ob daheim oder in der Öffentlichkeit. Oder dort, wo Naturschutz und Menschenrechte mit Füßen getreten werden. Wo Geschundene dieser Welt Hilfe brauchen. Und um so seinem eigenen Leben Spannung und Erfüllung zu geben. Vielleicht auch dem der meisten Zuschauer.

Der Vortrag beinhaltet neben vielen Kurzepisoden auch längere Sequenzen. Zum Beispiel über die Yanomami-Indianer in Brasilien, die Reise mit dem massiven Baumstamm über den Atlantik oder sein aktuelles Großprojekt, die Karawane der Hoffnung. Es ist der Kampf gegen das gigantische  Verbrechen der Weiblichen Genitalverstüm-melung. Nicht nach Politiker-Art, sondern in Sir-Vival-Manier:  unkonventionell, gegen den Strom, wider allen Zeitgeist, mit dem Islam als Partner und   mit fast unglaublichem Erfolg!

Ein Vortrag, der dem Zuschauer vermittelt, dass niemand sich für zu gering halten sollte, Unmögliches Wirklichkeit werden zu lassen und zeigt: heute beginnt der Rest des Lebens. Davon werden die Gäste angesteckt.

» Presse

29.11.2013 - Gießener Anzeiger

Rüdiger Nehberg zu Gast beim Marketing-Club Mittelhessen e. V.

Jörg Wießmann überreicht Rüdiger Nehberg einen Spendenscheck

WETZLAR/REGION - (cz). Jeder Mensch hat Visionen. Rüdiger Nehberg hat unendlich viele davon, nur im Gegensatz zu vielen seiner Mitmenschen hat er einige davon auch in die Tat umgesetzt und durch seine Aktionen viel erreicht. Rehberg, „Survivalexperte“ und Aktivist für Menschenrechte, war zu Gast des Marketingklubs Mittelhessen in den Räumen der Rittal-Arena. Im Zeitrafferverfahren gab er den Teilnehmern Einblicke in sein Leben.

„Ich bin zu klein um etwas durchzusetzen – das habe ich auch gedacht“, damit begann Rehberg seinen spannenden Vortrag „Heute beginnt der Rest des Lebens“, in dem er sein ungewöhnliche Leben skizzierte. Der 78-Jährige startete nach dem Krieg mit einer Konditorlehre, baute sein eigenes Geschäft stetig aus, bis er rund 50 Angestellte beschäftigte. Das war Broterwerb, ausgefüllt hat ihn das nie, gab er zu: „ Das war nie ganz mein Ding.“ Er wollte reisen, am liebsten fernab von den üblichen Touristenpfaden. Schon in den 60er Jahren brachte er den „Survival“-Gedanken aus den USA mit nach Deutschland, übte sich auf einem Marsch von Hamburg nach Oberstdorf in Enthaltsamkeit, in dem er während der ganzen Zeit nur Wasser trank, aber keine Nahrung zu sich nahm. „Das war eine gute Übung. So wusste ich, dass ich das kann“, sagte er.

Er begann mit seinen Abenteuerreisen, die nicht ungefährlich waren und einem seiner Begleiter, dem Filmemacher Michael Teichmann, den Tod brachten. Über sich selbst sagte er: „Ich hatte wirklich oft sehr viel Glück gehabt.“ Die Kugel, die Teichmann am Blauen Nil traf, hätte genauso gut ihn treffen können. „Ich habe daraus gelernt, dass man nirgends einfach ohne zu fragen durch das Land reisen darf.“ In den 1980er Jahren wurde er auf das Schicksal der Yanomami-Indianer im brasilianischen Regenwald aufmerksam und kämpfte rund 20 Jahre für deren Rechte und den Erhalt des brasilianischen Regenwalds. Im Jahr 2000 konnte er das Engagement beenden, weil er zu einer tragbaren Lösung mit beigetragen hatte. Dies bedeutete jedoch keinen Stillstand. Seitdem engagiert er sich stark für die Ächtung der Genitalverstümmelung afrikanischer Frauen und konnte auch schon etliche Erfolge vorweisen. In dem Stammesgebiet des Afar-Volkes in Äthiopien ist die Genitalverstümmelung mittlerweile verboten und zur Sünde erklärt worden. Um dies nachhaltig zu sichern, errichtete die von ihm gegründete Menschenrechtsorganisation „Target“ ein Entbindungshaus um die Frauen ärztlich zu versorgen, denn sie leiden unter dieser Grausamkeit ein Leben lang. Er schaffte es, die wichtigsten muslimischen Religionsführer zu einer Konferenz 2006 zusammenzuführen, damit diese Grausamkeiten enden.

Am Rande der letzten Veranstaltung des Marketingclubs Mittelhessen für dieses Jahr überreichte Vorstandsmitglied Jörg Wießmann einen Spendenscheck in Höhe von 1500 Euro für „Target“ an Nehberg. Das Geld kam durch Honorare für Referenten zusammen, die im Laufe des Jahres zu Vorträgen kamen und zugunsten des Projekts auf „ihre Entlohnung“ verzichteten.

RedakteurIn: FotografIn: Internet: Datei/Download:
Barbara Czernek Barbara Czernek WNZ-2013-11-30.pdf

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